Ratgeber / Praxis
Checkliste: den eigenen IT-Bestand auf Support-Enden prüfen
Support-Enden überraschen meist, weil niemand den ganzen Bestand im Blick hat. Mit dieser Checkliste wissen Sie in einer Stunde, welche Geräte bereits ohne Herstellersupport laufen, welche es in den nächsten zwölf Monaten trifft und was jeweils zu tun ist.
Die Checkliste in sechs Schritten
- Inventar exportieren: aus CMDB, Asset-Management oder Excel. Hersteller und Modell reichen.
- Liste im Inventar-Check von EOSL365 einfügen. Der Abgleich läuft im Browser, es wird nichts hochgeladen.
- Ergebnis in drei Gruppen teilen: bereits EOSL, EOSL in unter 12 Monaten, aktiv.
- Für die ersten beiden Gruppen je Gerät entscheiden: verlängern, ersetzen oder per Drittwartung weiterbetreiben.
- EOSL-Alarm setzen, damit kein Termin überrascht.
- Jährlich wiederholen, denn Hersteller verschieben Termine.
Typische Stolpersteine
- Modellnamen uneinheitlich (Seriennummer statt Modell, Marketing-Name statt Typ): vorher vereinheitlichen.
- Komponenten vergessen: Tape-Libraries, USV, SAN-Switches und Management-Appliances haben eigene Support-Enden.
- Software übersehen: Betriebssysteme und Hypervisor haben eigene Termine, die oft vor der Hardware liegen.
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Kostenloses EOSL-Audit anfragenHäufige Fragen
Wie finde ich heraus, welche Geräte End of Support sind?
Mit einem Abgleich des Inventars gegen eine EOSL-Datenbank. Der Inventar-Check von EOSL365 vergleicht eine eingefügte Geräteliste mit über 12.000 Modellen, kostenlos und ohne Upload.
Wie oft sollte ich den Bestand prüfen?
Mindestens einmal im Jahr und vor jeder Renewal-Runde. Hersteller verschieben oder ergänzen Termine regelmäßig.
Was mache ich mit Geräten, die bereits EOSL sind?
Für jedes Gerät entscheiden: ersetzen, wenn es fachlich sinnvoll ist, sonst mit Drittwartung und den Schutzmaßnahmen aus dem Firmware-Ratgeber weiterbetreiben.