Ratgeber / Einkauf
OEM-Renewal verhandeln: Drittwartung als Hebel nutzen
Das Verlängerungsangebot der Herstellerwartung kommt oft spät und mit Preisaufschlag, besonders für ältere Geräte. Wer früh beginnt und eine realistische Alternative auf dem Tisch hat, verhandelt anders. Diese vier Schritte haben sich in vielen Renewal-Runden bewährt.
Vier Schritte zum besseren Renewal
- Früh anfangen: 6–9 Monate vor Vertragsende den Bestand mit EOSL-Daten abgleichen, zum Beispiel mit dem Inventar-Check von EOSL365.
- Bestand splitten: Was ist kritisch und noch im Hersteller-Support, was ist EOSL oder erreicht es bald?
- Für den EOSL-Teil ein Drittwartungsangebot einholen. Oft ist das für diesen Teil bereits die Lösung.
- Mit dem Gesamtbild in die Hersteller-Verhandlung gehen: Wer eine realistische Alternative hat, bekommt bessere Konditionen oder verlängert nur, was wirklich beim Hersteller bleiben muss.
Was beim Hersteller bleiben sollte
Neue Systeme in Garantie, Systeme mit aktiv genutzten herstellergebundenen Software-Funktionen und Verträge, die regulatorisch beim Hersteller liegen müssen. Für alles andere ist ein gemischtes Modell aus Herstellerwartung und Drittwartung üblich und spart typischerweise 30–70 % auf dem ausgelagerten Teil.
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Kostenloses EOSL-Audit anfragenHäufige Fragen
Wann sollte ich mit der Renewal-Verhandlung beginnen?
6 bis 9 Monate vor Vertragsende. Dann bleibt Zeit für Bestandsabgleich, Vergleichsangebot und Verhandlung, ohne dass eine Lücke im Support entsteht.
Kann ich Hersteller- und Drittwartung mischen?
Ja, das ist üblich. Neue und kritische Systeme bleiben beim Hersteller, ältere und EOSL-Systeme wechseln zur Drittwartung. Wichtig ist eine saubere Zuordnung pro Seriennummer.
Wie viel lässt sich sparen?
Auf dem Teil, der zur Drittwartung wechselt, typischerweise 30–70 % gegenüber dem Listenpreis der Herstellerwartung. Dazu kommt oft ein besseres Angebot des Herstellers für den Rest.